Unser Jugendtag am Pilsensee im Jugendraum war einfach etwas ganz Besonderes. Gemeinsam haben wir Hegenen selbst gebunden und dabei unglaublich viel gelernt – vor allem dank Stefan Fischer, der sein Wissen mit so viel Geduld, Leidenschaft und Erfahrung weitergegeben hat. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Motivation, Konzentration und Begeisterung die Kinder und Jugendlichen dabei waren. Jeder hat sich Mühe gegeben, ausprobiert, nachgefragt und dazugelernt – genau so wünscht man sich Jugendarbeit.
Ein riesiges Dankeschön geht auch an die vielen Betreuerinnen und Betreuer: Eure Unterstützung, euer Einsatz und eure Zeit sind alles andere als selbstverständlich. Ihr habt diesen Tag erst möglich gemacht und großartig begleitet.
Mit diesem gelungenen Jugendtag starten wir voller Freude und Motivation in das Jahr 2026. Ein besserer Auftakt ist kaum vorstellbar – bitte genau so weitermachen!
Die Jugendleitung FVPW wünscht stramme Schnüre und bis zum nächsten mal!
Der Fischereiverein Pilsensee-Wörthsee hat erneut eine Fördermittelzusage aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) erhalten. Über diesen Fonds fördert die Europäische Union nachhaltige Fischerei. Bis 2027 stehen Mittel für innovative Projekte, Energieeffizienz, Bestandsschutz, Umweltschutz und die nachhaltige Umstellung des Sektors bereit. Nach der Schupptommel in 2024 bezuschusst die EU diesmal zwei weitere Projekte:
Müllkühlung für das Schlachthaus am Pilsensee
Bislang wurde die bei der Netzfischerei anfallenden Abfälle tiefgekühlt und bei Bedarf von einem Entsorger abgeholt. Diese Lösung war leider sehr energieintensiv und zudem mussten die Abfälle jeder Schlachtung für die Tiefkühlung in Plastiktüten verpackt werden. Ebenso umständlich war die Entsorgung: Jede Abholung musste durch Antauen vorbereitet werden, zudem verursachen die Plastikverpackungen beim Entsorger Extrakosten und belasten die Umwelt. Zudem war jede Abholung eine teure Einzelanfahrt. Die Müllkühlung vermeidet diese Probleme: Fischabfälle kommen jetzt unverpack in eine Tonne, die ständig auf etwa zwei Grad gekült wird. Die Tonne wird in der Renkensaison wöchentlich geleert und gereinigt, ansonsten auf Zuruf, aber immer im Rahmen des Tourplans des Entsorgers und damit auch in der Summe deutlich günstiger bei zugleich besserem Service. Zusätzlich benötigt die Müllkühlung nur etwa 20 Prozent der bisherien Strommenge für bis zu zwei große und auch nicht mehr ganz neue Gefriertruhen. Die Anschaffungskosten von etwa 2.500 Euro werden zu 50 Prozent gefördert.
Wago entsorgt in den neuen MüllkühlerKein Plastik mehr, weniger Stomverbrauch
Schlachthilfe für das Schlachthaus am Pilsensee
Wer sein Tageskontingent von 12 Renken voll macht, hatte zwar einen erfolgreichen Tag, weiss aber auch: Da wartet noch Arbeit. Die Fische müssen mindestens geschuppt und ausgenommen werden. Unsere freiwilligen Renkenfischer haben jeden Samstag – und manchmal auch unter der Woche – nicht nur 12, sonder 200-300 Renken zu versorgen. Um ihnen die Arbeit weiter zu erleichtern, hat der Verein daher Fördermittel für eine Schlachthilfe beantragt und eine Zusage erhalten. Das Gerät besteht aus einem speziellen Schwanenhals, über den die Eingeweide mit Hilfe eines Kompressors und eines Industriesaugers aus dem Fisch entfernt werden. Durch die spezielle Form des Halses wird auch die Niere vollständig herausgeblasen. Eine Aufscheidehilfe ist ebenfalls dabei. Die Eingeweide landen direkt im Eimer des Saugers und könne von dort in den Müllkühler entleert werden. Die Anschaffungskosten von etwa 2.500 Euro werden zu 50 Prozent gefördert.
Sluuurp – und leer ist der Fisch!Die Innereien verschwinden durch das Rohr im Sauger
Damit kann der Verein seine Aufgaben für die umweltgerechte Bewirtschaftung seiner Gewässer auch zukünftig erfüllen. Der Verein, sein Vorstand und seine freiwilligen Helfer bedanken sich bei der EU für die Förderzusagen.
Die aus dem schwarzen Meer stammende Quagga-Muschel verursacht inzwischen im Bodensee und auch in anderen Gewässern große Schäden. Sie verbreitet sich fast unkontrolliert und setzt sich sehr gerne in Rohren, Gittern und an anderen Installationen im Wasser an. Sie filtert zudem derart viel Plankton aus dem Wasser, dass die Nahrungsketten anderer Arten massiv gestört oder sogar unterbrochen werden.
Laut Untersuchungen des Landratsamtes sind unsere Gewässer, also der Pilsensee und der Wörthsee, noch Quagga-Frei und dies soll nach Möglichkeit auch so bleiben. Die Muschel verbreitet sich über mikroskopische Larven, die sich an Booten und Motoren, aber auch an allem anderen festsetzen und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.
Daher bitten wir euch: Boote und Geräte, die an fremden Gewässern im Einsatz waren, sollten mindestens fünf volle Tage trocknen, bevor sie wieder in einem unserer Gewässer eingesetzt werden.
Betroffene Gewässer sind beispielsweise (die Liste ist nicht vollständig!)
Es war wieder ein sehr erfolgreiches Jugendzeltlager! Wir können voller Freude mitteilen, dass sowohl die Disziplin der Kinder als auch ihre Begeisterung in diesem Jahr nochmals übertroffen wurden.
Auch wir, die Jugendleitung (Richard Sinkovic und Manuel Kögel), ziehen ein durchweg positives Fazit: „Die Planung sowie die Umsetzung im Jahr 2025 haben sich um ein Vielfaches verbessert.“
Darüber hinaus arbeiten wir bereits an neuen Projekten – unter anderem im Bereich Merchandise sowie an spannenden Events für das Jahr 2025 und die kommenden Jahre.
Besonders am Herzen liegt es uns, ein großes Dankeschön an unseren jährlichen Hauptspender Thomas Hoffmann sowie an unsere engagierten Betreuer weiterzugeben: „Ohne euch wäre das alles nicht möglich – vielen Dank!“
Zum 1.1.2025 gelten in Bayern Änderungen beim Fischereigesetz. Die Folgen für Jugendliche sind weitgehend positiv!
1. Es gibt keinen Jugendfischereischein mehr 2. Kinder/Jugendliche von 7-17 Jahren dürfen wahlweise:
a) ohne eigenen Erlaubnisschein mit einer der erlaubten Handangeln des volljährigen Inhabers eines Erlaubnisscheins und staatlichen Fischereischeins in dessen Begleitung fischen (“Schnupperfischen”).
ODER
b)mit eigenem Erlaubnisschein (z.B. Jugend-Tageskarte, Jugend-Jahreskarte) mit einer EIGENEN Handangel in Begleitung des Inhabers eines staatlichen Fischereischeins als Aufsichtsperson fischen.
Das bedeutet also: Jeder volljährige Angler darf beliebige Minderjährige mit seinen erlaubten Handangeln Auswerfen und Drillen lassen. Dies ist aus unserer Sicht eine großartige Regelung, um eigene Kinder, deren Freunde oder einfach neugierige Kids am Ufer an die Angelei heranzuführen, ohne dass irgendwelche Kosten anfallen oder vorab Erlaubnisfragen geklärt werden müssen. Das Abhaken und Töten von Fischen ist dem volljährigen Angler vorbehalten. Die Aussichtsperson bei Option B darf ebenfalls fischen (mit bis zu zwei Angeln), wenn sie einen eigenen Erlaubnisschein hat. Nur Aufsicht führen ohne Erlaubnisschein geht aber auch, solange die Aussichtsperson nicht so eingreifen muss, als würde sie selbst den Fischfang ausüben. Wir sehen in dieser Neuregelung eine echte Hilfe zur Nachwuchsicherung für das Angeln im Allgemeinen und den Verein im besonderen.
Daher haben wir haben im Verein auch keine Regelung getroffen, die diese seit dem 1.1.2025 bestehende rechtliche Erleichterung irgendwie einschränken würde. Zu beachten ist lediglich am Wörthsee: Bei Verwendung der Hegene ist nur eine Handangel erlaubt. Wenn Du nun diese eine erlaubte Handangel mit Hegene einem Jugendlichen gibst, darfst Du selbst nur noch zuschauen. Oder ihr wechselt euch einfach ab.
Diese Interpretation der Rechtslage wurde uns auch vom bayerischen Landesfischereiverband bestätigt und ist hier nachzulesen:
Ein Problem entsteht durch wen Wegfall des Jugendfischereischeins allerdings: In vielen anderen Bundesländern ist ein Jugendfischereischein weiterhin erforderlich. Dieser wird aber für bayerische Jugendliche nicht mehr ausgestellt. Wer also im außerbayerischen Inland als Jugendlicher fischen möchte, und den Jugendfischereischein nicht bereits rumliegen hat: Bleed glaffa.
Diese Veranstaltungen sind verschiedenster Art und abhängig von der Anzahlder Teilnehmer, den angetragenen Vorschlägen sowie der Witterung. Das Programm wird daher am Tag der Veranstaltung festgelegt bzw. kann auch kurzfristig geändert werden.
Hier einige Möglichkeiten:
Ruten-, Spinner- und Posenbau
Herstellung von Montagen zum gezielten Fischen (Karpfen, Hecht, Renken, Zander, Waller)
Fliegen- und Nymphenbinden
Vorbereitungen für das Zeltlager des FVO
Theoretische Vorbereitung auf die Fischerprüfung sowie Vertiefung der eigenen Kenntnisse
evtl. Ausflüge oder Begehungen der Gewässer mit Gewässeruntersuchung
Zusammenbau einer Fliegenrute (Rute + Rolle + Schnur + Vorfach + Fliege)
Casting mit Spinn- und Fliegenrute oder auch ein Kickerturnier
Weiherpflege des Jugendweihers
und selbstverständlich FISCHEN!
Zum Teil werden andere Vereinsmitglieder als Durchführende bzw. Referenten eingesetzt. Wie bereits gehandhabt, bleibt es bei einer kleinen Brotzeit zwischendurch.
Angelausrüstung ist mitzubringen zu den Veranstaltungen:
Im April, Mai, Juni, Juli, August und September: Kescher, Maßband, Betäuber, Messer, Zange, (Jugend)-Fischereischein und Erlaubnisschein sind zwingend=> ohne die Ausrüstung geht gar nix! Die übrigen Veranstaltungen (kalte Jahreszeit) halten wir uns in der Regel drinnen auf. Daher benötigt ihr hier keine Angelausrüstung. Trotzdem immer auch eine Jacke und feste Schuhe für draußen am Mann/Frau !!!
Um Dich aktuell über Änderungen, Sonderevents etc. informieren zu können, würde ich Dich bitten, mir Deine aktuellen Kontaktdaten (Handy, Festnetz, Email, Facebook) per Mail/SMS oder sonstigem Medium mitzuteilen. Sofern ich KEINE aktuellen Kommunikationsdaten von Dir habe, kann Dir EINIGES ENTGEHEN !!!